Zahnarztpraxis unter Strom
Die Zahnarztpraxis Dr. Oikonomou arbeitet mit hochmoderner Technik. Für die Planung von Implantaten nutzt das Team einen digitalen 3D-Volumentomographen. Durch ein Gewitter in der Nähe kommt es zu einer Überspannung im Stromnetz. Die empfindliche Steuerungselektronik des Gerätes wird zerstört. Die Praxis kann keine dreidimensionalen Aufnahmen mehr anfertigen; das Implantat-Geschäft liegt lahm.
Zum Glück ist die gesamte Medizintechnik der Praxis mit einer Elektronikversicherung abgesichert. Bei einer Versicherungssumme von 120.000 Euro zahlt Dr. Oikonomou dafür 968,72 Euro pro Jahr. Die Versicherung springt für den Schaden ein und finanziert den Austausch der teuren Platine.
Das falsche Knöpfchen gedrückt
In einer modernen Zahnarztpraxis wird ein hochauflösender Intraoralscanner für die digitale Abformung von Zähnen und Kiefer verwendet. Durch eine Unachtsamkeit einer zahnmedizinischen Fachangestellten fällt der sensible Handscanner auf den Fliesenboden. Die komplexe Optik und die Elektronik im Scankopf werden dabei irreparabel beschädigt, sodass das Gerät keine digitalen Abdrücke mehr erstellen kann. Der Praxisbetrieb ist erheblich gestört, da geplante Zahnersatz-Behandlungen verschoben werden müssen.
Die bestürzte Mitarbeiterin, die den Schaden verursacht hat, kann aufatmen: Die Elektronikversicherung der Praxis deckt auch Schäden durch ungeschickte Handhabung ab. Sie übernimmt die Kosten für die teure Reparatur des Scanners. Für das versicherte Gerät mit einem Neuwert von 51.200 Euro beträgt der Jahresbeitrag 465,56 Euro.