Schwankungen an der Börse? Das sollten Anleger wissen

Kursschwankungen an den Kapitalmärkten können Anlegerinnen und Anleger verunsichern. Andere hingegen begreifen diese Bewegungen als Chance. Weshalb dazu angeraten ist, auch in turbulenteren
Zeiten keine vorschnellen Verkäufe zu tätigen, sondern gelassen zu bleiben und an der langfristig ausgerichteten Kapitalanlage festzuhalten.

Veröffentlicht am 11.03.2026
5 Min. Lesezeit
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Orientierung für die eigene Geldanlage

Immer wieder kommt es auf der Welt zu Geschehnissen, die dazu führen, dass die Kapitalmärkte spürbaren Schwankungen ausgesetzt sind. Aber was bedeutet das eigentlich für die eigene Geldanlage?

Für besorgte Anlegerinnen und Anleger nehmen wir die wichtigste Botschaft vorweg: Trotz absinkender Börsenkurse sollten – einen entsprechenden Anlagehorizont vorausgesetzt – keine vorschnellen Verkäufe getätigt werden. Wie sich das begründen lässt, haben wir nachfolgend zusammengefasst:

  • Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich die Börsen nach einschlägigen Ereignissen immer wieder erholt haben. Dies bestätigte sich beispielsweise bei den Anschlägen am 11. September 2001 oder bei der Lehman-Pleite 2008. Aber auch jüngere Ereignisse wie der Ausbruch der Corona-Pandemie 2020, der seit 2022 andauernde Krieg in der Ukraine sowie die 2025 von US-Präsident Trump eingeführte Zollpolitik änderten nichts an diesem langfristigen Muster.
  • Fondsanlagen sind breitgestreute und langfristig über mehrere Jahre ausgelegte Geldanlagen, die sich genau in solchen – meist zeitlich beschränkten – turbulenteren Marktzeiten bewähren. Das aktive Fondsmanagement beobachtet dabei die Entwicklungen sehr genau und leitet daraus entsprechende Handlungen ab. Im Rahmen einer Investmentstrategie kann deshalb das Risiko in betroffenen Branchen und Unternehmen abgebaut werden, oder aber auch als Chance begriffen werden, wenn Kursabschwünge übertrieben erscheinen.
  • Bei den von uns gemanagten Fonds-Portfolios investieren Sie nicht nur in einen einzelnen Fonds. Durch eine Streuung in verschiedene Anlageklassen und Regionen sollte für eine ausreichende Risikominimierung gesorgt sein.
  • Anlegerinnen und Anleger, die über einen klassischen Sparplan oder über einen Sparplan für vermögenswirksame Leistungen verfügen, kaufen regelmäßig Anteile hinzu und erhalten bei niedrigeren Kursen für denselben Betrag mehr Fondsanteile, was sich langfristig positiv auf die Rendite des Depots auswirken kann.
  • Bei rückläufigen Börsenkursen wird fälschlicherweise oft davon ausgegangen, dass man als Anlegerin oder Anleger automatisch Geld verlieren würde. Dieser Fall tritt allerdings nur dann ein, wenn Anlegerinnen und Anleger in einer schlechteren Marktphase tatsächlich Anteile ihrer Fondsanlage verkaufen würden. Wenn sie aber stattdessen die Geduld aufbringen zu warten, bis sich die Kurse wieder erholt haben, dann können die aktuellen Geschehnisse einer langfristig ausgerichteten Geldanlage in der Regel nichts anhaben.

Fazit

Trotz negativer Berichterstattung und Kursentwicklungen haben die Börsen politische und wirtschaftliche Einschnitte über kurz oder lang immer überwunden. Und dabei hat sich gezeigt, dass es besser ist, nicht vorschnell zu handeln, sondern – unter Berücksichtigung der persönlichen Situation und des eigenen Anlagehorizontes – die Erholungseffekte an den
Märkten abzuwarten und in Fonds mit langfristigen Perspektiven investiert zu bleiben. 

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