Elektronikversicherung

  • Sichert Ihre elektronischen Geräte und Anlagen optimal ab 
  • Ersetzt den Neuwert von zerstörten oder abhandengekommenen Sachen 
  • Auf Wunsch Pauschalversicherung der gesamten Betriebselektronik  

Daten weg? Nerven behalten!

Der Kaffee landet im PC, ein Blitzeinschlag bringt den Blackout – und schon liegt der Betrieb lahm. Elektronikschäden sind für Unternehmen oft sehr unangenehm und kostspielig. Ob Missgeschick, technischer Defekt, Diebstahl oder Vandalismus: Die Elektronikversicherung für Gewerbe schützt Sie im Schadensfall vor den finanziellen Folgen und verhindert, dass Ihnen die Sicherung durchbrennt. 
 
Rund 96 Prozent aller Unternehmen in Deutschland setzen Computer ein. Auch andere elektronische Geräte wie Server, Telefonanlagen oder spezialisierte Maschinen sind in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar. Diese hochwertige Betriebselektronik braucht Schutz. 

(Quelle: Statista 2025, Zahlen von 2019) 

Vorteile der Elektronikversicherung

Sichert Bedienungsfehler ab

Schäden an elektronischen Geräten entstehen oft durch Bedienungsfehler oder Ungeschicklichkeit.

Deckt viele Arten von Risiken

Ob Schaden durch Überspannung, Kurzschluss, Diebstahl oder Vandalismus: Die Versicherung zahlt.

Schützt Ihre Existenz

Rundum-Schutz für kleine und große Schäden - von der Reperatur bis zum Wiederherstellen von Daten.

Wer benötigt eine Elektronikversicherung?

  • Arbeiten Sie mit einem digitalen Kassensystem oder einer Telefonanlage?  
  • Liegen auf Ihrem Server sensible Kundendaten?  
  • Haben Sie ein betriebseigenes IT-Netz oder computergesteuerte Geräte? 

 

Dann ist digitale Technik essenziell für Ihren Betrieb. Aber auch in kleinen Unternehmen bringt ein Ausfall von Bürotechnik oft Stress, Verzögerungen und Mehrkosten mit sich.  

Eine Elektronikversicherung ist für jedes Gewerbe sinnvoll, das mit elektronischen Anlagen und Geräten arbeitet. Unverzichtbar ist die Versicherung, wenn ein Ausfall der Technik zum Betriebsstillstand führen oder starke Umsatzeinbußen verursachen würde. 

Unterschied zur Betriebsinhaltsversicherung 

Sie haben bereits eine Inhaltsversicherung für Ihr Unternehmen? Das ist gut, denn diese deckt Schäden durch äußere Einflüsse wie Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl ab.  

Die Elektronikversicherung ergänzt diesen Schutz. Sie greift bei Schäden durch 

  • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit und Fahrlässigkeit, 
  • Kurzschluss, Überstrom oder Überspannung, 
  • Folgeschäden aus Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, 
  • Vandalismus und 
  • Diebstahl. 

Für welche Betriebe ist die Elektronikversicherung sinnvoll?

Die Elektronikversicherung schützt alle Arten von Betrieben aus unterschiedlichsten Branchen – ob Einzelhandel oder medizinische Einrichtung, Dienstleister oder Industrieunternehmen. Hier ein paar Beispiele für Schadensfälle und Leistungen der Elektronikversicherung: 



Einzelhandel/Supermarkt

So ein heftiges Gewitter! Durch einen Blitzschlag kommt es zu einer Überspannung im Stromnetz eines Supermarkts. Das elektronische Kassensystem fällt komplett aus – und das am Samstagmorgen! Der Supermarkt muss vorübergehend auf manuelle Kassen umstellen. Dort bilden sich lange Warteschlagen. Das Team ist gestresst, die Kundschaft unzufrieden.

  • Die Elektronikversicherung übernimmt in diesem Fall die Kosten für die Reparatur des Kassensystems oder den kompletten Ersatz bzw. die Mehrkosten, die durch den Einsatz von Leihgeräten entstehen. Es gibt eine schnelle Lösung und ein großes Aufatmen. 

Schreinerei

Folgenreicher Fehltritt: Früh am Morgen stolpert ein Mitarbeiter über ein Kabel. Versehentlich reißt er dabei eine computergesteuerte Fräsmaschine herunter. Die Elektronik des Hightech-Geräts ist stark beschädigt und muss aufwendig repariert werden – das wird teuer! Zudem gerät die Schreinerei bei mehreren Kundenaufträge terminlich in Verzug. 

  • Die Elektronikversicherung deckt die Reparaturkosten für die beschädigte Maschine. Sie ist schnell wieder einsatzbereit, sodass alle Aufträge pünktlich ausgeführt werden können. 

Architekturbüro

Spät am Nachmittag gönnt die junge Architektin sich eine große Tasse Kaffee. Mit neuem Schwung geht sie an den Feinschliff einer aufwendigen 3D-Visualisierung. Doch beim Griff nach dem Becher stößt sie ihn um. So ein Pech: Der Kaffee fließt in die Tastatur des Laptops, das Gerät macht keinen Mucks mehr. Ein IT-Spezialist muss die Projektdaten mühevoll wiederherstellen. Ein teures Missgeschick!

  • Die Elektronikversicherung kommt für den Schaden auf. Sie ersetzt den zerstörten Laptop zum Neuwert. Eine zusätzliche Datenversicherung trägt die Kosten für das Wiederherstellen der Daten. 

Kfz-Werkstatt

Ein Kundenfahrzeug hat einen elektronischen Defekt. Bei der Fehlersuche rutscht dem Kfz-Meister das kleine, aber teure Diagnosegerät aus der Hand. Es fällt runter und ist kaputt. Sehr ärgerlich, denn ohne das Gerät kann das Werkstatt-Team keine Fehlercodes mehr auslesen. Der Meister muss viele Reparatur-Aufträge absagen. 

  • Gut, dass der Kfz-Meister eine Elektronikversicherung abgeschlossen hat. Sie kommt für den Schaden am Diagnosegerät auf. Eine solche Ungeschicklichkeit deckt die Inhaltsversicherung der Werkstatt nicht ab. 

Welche Schäden deckt die Elektronikversicherung ab?

Die Elektronikversicherung für Gewerbe bietet eine Allgefahrendeckung, das heißt: Sie deckt unterschiedlichste Schadenursachen ab – vom Missgeschick bis hin zur Sabotage der Betriebselektronik.  


Versichert sind 

  • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit und Fahrlässigkeit 
  • Folgeschäden aus Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler 
  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Kurzschluss, Überstrom oder Überspannung 
  • Höhere Gewalt, Sturm und Hagel, Wasser/Feuchtigkeit/Überschwemmung 
  • Vorsatz Dritter, Sabotage und Vandalismus
  • Abhandenkommen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub und Plünderung 

Wann zahlt die Elektronikversicherung - wann nicht?

Versichert sind

Nicht versichert sind

Anlagen und Geräte der Informations-, Kommunikations- und Bürotechnik (z. B. Computer, Telefonanlage, IT-Netzwerk etc.) 

Verbrauchsmaterialien und Arbeitsmittel (z. B. Batterien) 

Geräte der Mess-, Prüf- und Regeltechnik (z. B. Diagnose- und Prüfgeräte) 

Verschleißteile (z. B. Akkus) 

Geräte der Medizin- und Labortechnik (z. B. MRT-Geräte, Zentrifugen etc.) 

Werkzeuge aller Art 

Geräte in Ton-, Film-, Foto- und Fernsehstudios (z. B. Kameras, Mischpulte etc.) 

Betriebsbedingte Abnutzung, Korrosion und Abzehrungen 

Sonstige elektrotechnischen oder elektronischen Anlagen und Geräte 

Erdbeben, innere Unruhen, Krieg, Kernenergie 

Nicht auswechselbare Datenträger und Daten, die für die Grundfunktion notwendig sind (z. B. Betriebssysteme) 

Row Cell

Was kostet die Elektronikversicherung?

Die Elektronikversicherung bietet Ihnen passgenauen Schutz für Ihr Gewerbe. Sie deckt Ihr individuelles Risiko in dem Umfang, den Sie sich wünschen. Die Beiträge bemessen sich vor allem an den folgenden Faktoren

  • Branche und Art Ihres Betriebes 
  • Art und Wert der Geräte (Basis ist der Neuwert der gesamten Elektronik) 
  • gewünschter Leistungsumfang
  • Selbstbeteiligung im Schadensfall 

Ein Elektronikschaden kann Ihren Betrieb lahmlegen oder sogar die Existenz kosten. Eine Elektronikversicherung ist vergleichsweise günstig und sichert Sie rundum ab. 

Aus dem Unternehmensalltag

Zahnarztpraxis unter Strom

Die Zahnarztpraxis Dr. Oikonomou arbeitet mit hochmoderner Technik. Für die Planung von Implantaten nutzt das Team einen digitalen 3D-Volumentomographen. Durch ein Gewitter in der Nähe kommt es zu einer Überspannung im Stromnetz. Die empfindliche Steuerungselektronik des Gerätes wird zerstört. Die Praxis kann keine dreidimensionalen Aufnahmen mehr anfertigen; das Implantat-Geschäft liegt lahm.  

Zum Glück ist die gesamte Medizintechnik der Praxis mit einer Elektronikversicherung abgesichert. Bei einer Versicherungssumme von 120.000 Euro zahlt Dr. Oikonomou dafür 968,72 Euro pro Jahr. Die Versicherung springt für den Schaden ein und finanziert den Austausch der teuren Platine.  

 

Das falsche Knöpfchen gedrückt

In einer modernen Zahnarztpraxis wird ein hochauflösender Intraoralscanner für die digitale Abformung von Zähnen und Kiefer verwendet. Durch eine Unachtsamkeit einer zahnmedizinischen Fachangestellten fällt der sensible Handscanner auf den Fliesenboden. Die komplexe Optik und die Elektronik im Scankopf werden dabei irreparabel beschädigt, sodass das Gerät keine digitalen Abdrücke mehr erstellen kann. Der Praxisbetrieb ist erheblich gestört, da geplante Zahnersatz-Behandlungen verschoben werden müssen. 

Die bestürzte Mitarbeiterin, die den Schaden verursacht hat, kann aufatmen: Die Elektronikversicherung der Praxis deckt auch Schäden durch ungeschickte Handhabung ab. Sie übernimmt die Kosten für die teure Reparatur des Scanners. Für das versicherte Gerät mit einem Neuwert von 51.200 Euro beträgt der Jahresbeitrag 465,56 Euro.

 

FAQ

Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Eine funktionierende Elektronik ist die Voraussetzung für viele betriebliche Abläufe. Ein Ausfall von Computern, Servern, Telefonanlagen oder Kassensystemen kann zu Betriebsunterbrechungen und finanziellen Verlusten führen. Zudem ist die Reparatur von elektronischen Geräten und Anlagen oft teuer. Daher ist eine Absicherung gegen Schäden für Betriebe aller Branchen wichtig, um handlungsfähig zu bleiben. 

Ja, die Elektronikversicherung leistet zum Beispiel auch dann, wenn Sie Ihr Wasserglas umstoßen und die Flüssigkeit Ihren Computer beschädigt. Sie deckt nicht nur Schäden durch Unachtsamkeit, sondern auch Schäden durch Bedienungsfehler

Die Hauptunterschiede liegen im Umfang der Gefahren und in der Art der Gegenstände, die versichert sind:

  • Die Betriebsinhaltsversicherung schützt das gesamte Inventar eines Unternehmens inklusive der Elektronik. Sie greift allerdings nur bei den vertraglich abgesicherten Gefahren – in der Regel Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl und Elementarschäden. 
  • Die Elektronikversicherung ist speziell für elektrische Geräte und Anlagen gedacht. Sie deckt vielfältige Gefahren ab und reicht über den Schutz der Inhaltsversicherung hinaus. Abgesichert sind zum Beispiel Bedienungsfehler oder typische Gefahren wie Kurzschluss, Überspannung oder einfacher Diebstahl. 

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn die Versicherungsbeiträge sind individuell. Die Höhe bemisst sich am betrieblichen Risiko und dem gewünschten Versicherungsumfang. Sie richtet sich zum Beispiel nach  

  • Branche und Betriebsart
  • Art und Wert der Geräte 
  • Leistungsumfang
  • Höhe der Selbstbeteiligung 

Nein. Die Elektronikversicherung deckt materielle Schäden an elektronischen Geräten und Anlagen, die zum Beispiel durch Bedienungsfehler, Überspannung oder Diebstahl entstehen. Sie deckt also die Kosten für Reparatur oder Ersatz der Hardware. Cyberangriffe hingegen – etwa Hackerangriffe, Ransomware, Phishing oder Datenlecks – verursachen meistens digitale Schäden und finanzielle Verluste, die über den reinen Hardware-Schaden hinausgehen. Hierfür sollten Sie zusätzlich eine Cyberversicherung abschließen. 

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