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Briefing: Produktseiten-Struktur

Dieses Briefing dient dem besseren Verständnis des Aufbaus und Inhalts einer Produktseite.  Übergreifendes Ziel einer Produktseite ist es den Nutzer strukturiert, umfassend und aussagekräftig über das Produkt zu informieren, um ihn in seiner Kaufabsicht zu bestärken und letztendlich zum Abschluss zu bewegen.

Sinn & Zweck einer Produktseite

Die Produktseite ist die wichtigste digitale Bühne für unser Versicherungsangebot. Ihre primäre Aufgabe ist es, einen potenziellen Kunden vollumfänglich über ein Produkt zu informieren und ihn von dessen Mehrwert zu überzeugen.

Strategischen Kernprinzipien der Produktseite

Die Produktseite holt im Upper Funnel die breite Masse unkompliziert ab, ohne zu früh spitz zu segmentieren. Erst im Verlauf filtert die klare Struktur Nutzer mit ernstem Interesse heraus und leitet sie gezielt zu Lead oder Sale.

Kognitive Entlastung bieten (Fogg Behavior Model)

Komplexe Tarifbedingungen bereiten wir visuell und sprachlich so einfach vor, dass Hürden und Ängste abgebaut werden. Wenn die gefühlte Einfachheit (Ability) steigt, wächst die Abschlussbereitschaft des Nutzers drastisch.

Kanal-Schnittstelle zum Service (Omnichannel)

Wir bieten dem Kunden die freie, barrierefreie Wahl zwischen dem schnellen Online-Direktabschluss oder der persönlichen Beratung durch unseren starken Außendienst vor Ort.

Datencheck: 49,5 % aller Nutzer greifen über mobile Endgeräte auf unsere Seite zu (GA4-Analyse vom 01.01. bis 10.06.2026).

 

Das bedeutet für dich als Autor: Jeder Inhalt MUSS auf dem Smartphone funktionieren. Vermeide lange Textwüsten und detailreiche Infografiken, die auf kleinen Displays unlesbar werden. Halte dich kurz, prägnant und fokussiert!

Modulbeispiele

Modul Bühne

Modul Quick Summary (Infobox)

  • So einzigartig wie der eigene Körper: Mit einer privaten Krankenversicherung schützen Sie Ihre Gesundheit mit maßgeschneiderten Leistungen.
  • Sie genießen viele Vorteile – von bevorzugter Behandlung über eine hohe Flexibilität bis hin zu den digitalen Services der SIGNAL IDUNA Gesundheitswelt.
  • Profitieren Sie von attraktiven Beitragsrückerstattungen, auch wenn Sie Rechnungen einreichen. Dank unserer Bestabrechnung bleibt Ihr Anspruch auf eine Rückerstattung von bis zu zwei Monatsbeiträgen und einem (Tarif-abhängigen) Bonus von bis zu 2.500 Euro erhalten, solange die eingereichten Kosten unter Ihrem möglichen Rückerstattungsanspruch liegen.

Modul Einleitungstext

Siegel Reiserückstitt
Siegel Reiserückstitt

Der Urlaub ist gebucht, die Vorfreude steigt. Doch was ist, wenn etwas dazwischenkommt? Mit unserer Reiserücktrittsversicherung sehen Sie der schönsten Zeit des Jahres entspannt entgegen.

Sie schützt bei unvorhergesehenen Ereignissen vor der Reise und sogar bei Reiseabbruch:

  • weltweit und günstig,
  • für einzelne Reisen oder zum Jahrestarif,
  • für Singles, Paare und Familien.

So bleiben Sie höchstens auf den gepackten Koffern sitzen, aber nicht auf Ihren Kosten.

Modul Key Visual (Infografik, Video, etc.)

Infoografik
Infografik

Modul Pro- und Contra-Liste

In diesen Fällen greift die Hausratversicherung:

  • Der Blitz schlägt ein und es entsteht eine Überspannung, wodurch der Kühlschrank kaputt geht.

  • Ein starker Sturm beschädigt die Gartenmöbel auf der Terrasse.

  • Nach einem Brand ist die Wohnung unbewohnbar und Sie müssen im Hotel übernachten.

In diesen Fällen greift die Hausratversicherung nicht:

  • Ihre Katze zerkratzt die Polstermöbel.

  • Sie wohnen in einer bereits möblierten Wohnung und die beschädigten Möbel gehören Ihnen nicht.

  • Beim Wohnungsputz fällt der Eimer mit Putzwasser um und läuft über den Fernseher.

Modul Tariftabelle

Pur

ab 4,08 € im Monat

Basis

ab 6,46 € im Monat

Premium

ab 7,28 € im Monat

Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
Die Deckungssumme beträgt für Personen- und Sachschäden in den Tarifen Basis und Premium 15 Mio. € pro Schadensfall & geschädigter Person.
10 Mio. €
50 Mio. €
75 Mio. €
Deliktunfähige Personen
Deliktunfähige Personen (z.B. Kinder unter 7 Jahren) können nicht haftbar gemacht werden. Wir übernehmen den Schaden trotzdem und bewahren Sie vor Streitigkeiten.
bis 5.000 €, Selbstbehalt 500 €
bis 500.000 €, Personenschaden bis 50 Mio. €
bis 1 Mio. €, Personenschaden bis 75 Mio. €
Schäden an geliehenen, gemieteten und gepachteten Sachen
bis 2.500 €
bis 25.000 €
Verlust fremder Schlüssel und Codekarten
Versichert sind private und berufliche Schlüssel, inklusive Vereinsschlüssel und ehrenamtlich genutzter Schlüssel.
bis 2.500 €
bis 25.000 €
Fliegen von Drohnen und Flugmodellen
Wir versichern Sie bei der privaten Nutzung Ihres Flugmodells weltweit (ausgenommen USA und Kanada).
Forderungsausfall
Die Forderungsausfalldeckung schützt Sie für den Fall, dass ein Dritter Sie schädigt, dieser den Schaden aber nicht zahlen kann und auch keine Privat-Haftpflichtversicherung besitzt.
ab 5.000 € Schadenhöhe
ab 2.500 € Schadenhöhe
Neuwertentschädigung für max. 1 Jahr alte Sachen
Sie haften für Schäden in Höhe des Zeitwerts. Damit Ihre Freundschaft nicht leidet, ersetzen wir bei neuen Sachen bis 1 Jahr den Neuwert (inkl. elektronischer Geräte).
bis 3.000 €
Selbstständige/ nebenberufliche Tätigkeiten/ Tagespflegeperson
Versichert sind Nebentätigkeiten bis 10.000 € Jahresumsatz: Austragen von Zeitungen, Flohmarktverkauf, Nachhilfe, Musikunterricht, Fitnesskurse, Vertrieb von Kosmetik, Haushaltswaren etc.
Schutz für Sie als privater Bauherr
Als Bauherr müssen Sie Ihre private Baustelle sichern (z.B. Beschilderung, Beleuchtung). Vernachlässigen Sie Ihre Verkehrssicherungspflicht, greift unser Haftpflichtschutz.
bis 50.000 € Bausumme
Heizöltank
Versichert ist der private Heizöltank im Erdreich oder bis 15.000 Liter im Keller oder oberirdisch (Ein-/ Zweifamilienhaus).
Anlagen zur regenerativen Energieversorgung (wie Solaranlagen)
Abgesichert sind z. B. Solar-, Geothermie- und Photovoltaikanlagen, inklusive des Einspeiserisikos.
Vermietung
Versichert ist die Vermietung eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung (auch einer Wohnung im selbst genutzten Zweifamilienhaus).
Sofortschutz bei noch bestehender Versicherung
Profitieren Sie sofort von unserer Privathaftpflicht - auch wenn Ihr Vertrag woanders noch bis zu 3 Jahre läuft! Bis zum Ablauf zahlen Sie bei uns nichts (Differenzdeckung).

Modul Minitexte

Schäden bei Hilfstätigkeiten abgedeckt

Sie helfen einem Freund beim Umzug und lassen seine Designerlampe fallen? Gefälligkeitsschäden, die bei freiwilligen, kostenlosen Hilfstätigkeiten passieren, sind mitversichert.

Innovationsgarantie

Von neuen Leistungen profitieren

Bei neuen beitragsfreien Leistungen gelten diese automatisch für Ihren Vertrag, wenn dadurch keine Mehrkosten entstehen.

Absicherung bei Schlüsselverlust

Sollten Sie fremde Schlüssel verlieren, übernehmen wir dadurch anfallende Kosten. Gut zu wissen: Als fremde Schlüssel zählen auch die für Ihre Mietwohnung.

Modul Kostenbeispiel

Beitragsbeispiel höherverdienende Angestellte

Beispiel: Nach seinem Jurastudium mit guten Abschlussnoten hat Leo Fernández (28) einen gutbezahlten Job in einer Anwaltskanzlei angenommen. Er entscheidet sich für eine private Krankenversicherung bei SIGNAL IDUNA.

Da er jung und gesund ist, profitiert er mit dem Tarif KOMFORT-SI 0 von einem erstklassigen PKV-Schutz: Er gewährt ihm hohe Leistungen und attraktive Rückerstattungen. Um sich für den Krankheitsfall abzusichern, wählt er ein Krankentagegeld (150 Euro/Tag). Durch die flexiblen Optionsmöglichkeiten kann er seinen Versicherungsschutz später bedarfsgerecht ausbauen.

  • Zahlung inklusive des gesetzlichen Vorsorgezuschlags, des Krankentagegelds und der Pflegepflichtversicherung und abzüglich des Arbeitgeberzuschusses:

  • 391,11 Euro im Monat

Modul Text (kann mit Bildern kombiniert werden)

Wichtig zu wissen: Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. In bestimmten Fällen kann Sie allerdings vertraglich notwendig sein – beispielsweise, wenn Sie Geschäftsräume anmieten oder an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen.

Anders bei einer Berufshaftpflichtversicherung: Für bestimmte freischaffende Berufsgruppen ist sie Pflicht. Beispiele sind Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Architektinnen und Architekten, Steuerberatende und Wirtschaftsprüfende.

Schadensersatzansprüche greifen die Existenz an

Könnten Sie mit einem Schlag auf 275.000 Euro verzichten? So teuer kann es zum Beispiel für ein Elektrounternehmen werden, wenn Ihr Mitarbeiter aus Versehen die Steuerungselektronik einer Großdruckerei beschädigt. Ohne Schutz durch eine Betriebshaftpflicht können zum Beispiel für Kleingewerbe bereits vier- bis fünfstellige Schadensummen existenzbedrohend sein.

Modul FAQ

Um Ihre Lebensqualität und das gewohnte Lebensumfeld auch im Fall einer Berufsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit weiter genießen zu können, sollten Sie den möglichen Verlust Ihrer Arbeitskraft unbedingt in angemessener Höhe absichern. Das folgende Rechenbeispiel zeigt Ihnen, wie Sie die entsprechende Versorgungslücke anhand Ihrer aktuellen Gehaltsunterlagen und der Ihnen vorliegenden Renteninformationen selbst bestimmen können.

 

Ihre Versorgung bei Erwerbsminderung – Beispiel:

Ihr monatliches Bruttoeinkommen : 3.000,00 €

Ihr monatliches Nettoeinkommen: 2.100,00 €

abzüglich der Gesetzlichen Erwerbsminderungsrente:
-1.080,00 (Faustformel: 36 % vom Bruttoeinkommen)

abzüglich vorhandener betrieblicher und privater Ansprüche: - 0,00 €

Ihre Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit/Erwerbsminderung
= 1.020,00 € 

Die sich aus dieser Berechnung ergebende Versorgungslücke sollten Sie mindestens absichern. Der Eintritt einer Berufsunfähigkeit muss beispielsweise nicht zwingend eine Erwerbsminderung nach sich ziehen. In diesem Fall würde keine Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung fließen, wodurch die Versorgungslücke noch größer wird.

Hinweis zur Erwerbsminderungsrente

Da derzeit fast jeder zweite Antrag auf Erwerbsminderungsrente von der deutschen Rentenversicherung abgelehnt wird, empfiehlt es sich, mehr als nur die berechnete Versorgungslücke abzuschließen. Beachten Sie dabei, dass wir Ihnen eine Rentenhöhe von maximal 70 % Ihres Bruttogehaltes anbieten können.
(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2018)

Die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie in Form einer monatlichen BU-Rente. Die BU-Rente soll die Versorgungslücke schließen, wenn Sie infolge von Krankheit oder Unfall Ihren Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können und dieser Zustand voraussichtlich mindestens sechs Monate anhält. Sie erhalten eine BU-Rente außerdem, wenn eine bedingungsgemäße Demenz bei Ihnen diagnostiziert wurde oder Sie voraussichtlich mindestens sechs Monate pflegebedürftig sind. 

Dank unserer individuellen Ausbaugarantie bleiben Sie flexibel und können Ihren Berufsunfähigkeitsschutz zu bestimmten Anlässen ganz unkompliziert ausbauen. Innerhalb der ersten fünf Versicherungsjahre ist das – sobald Ihr Vertrag mindestens sechs Monate besteht – sogar ganz ohne konkreten Anlass möglich. Das Beste daran: Für die Anpassungen Ihrer Versicherungsleistung ist keine erneute Gesundheitsprüfung nötig. Wenn es keinen konkreten Anlass gibt, müssen Sie uns lediglich bestätigen, dass Sie in den letzten 12 Monaten vor der Erhöhung nicht länger als 14 Tage durchgehend arbeitsunfähig waren.

 

Die wichtigsten anlassbezogenen Ausbaugründe auf einen Blick

 

Unter anderem können Sie bei folgenden Lebensereignissen den Versicherungsschutz Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung anpassen:

 

  • Erreichen der Volljährigkeit
  • Abschluss einer Ausbildung
  • Abschluss des Studiums
  • Heirat oder Scheidung
  • Geburt oder Adoption eines Kindes
  • Aufnahme einer selbstständigen beruflichen Tätigkeit
  • Gehaltssteigerung um mindestens 10 %
  • Erwerb oder Neubau einer Immobilie
  • Beförderung zum leitenden Angestellten
  • Meisterprüfung bestanden

 

Weitere Möglichkeiten zur Anpassung der Rentenhöhe

 

  • Die vereinbarte Rente kann sich im Leistungsfall durch eine Überschussbeteiligung erhöhen; diese ist allerdings nicht garantiert.
  • Bei unserem Tarif SI WorkLife EXKLUSIV-PLUS können Sie  –  gegen einen Mehrbeitrag – zusätzlich eine garantierte Rentensteigerung von 1 - 3 %  im Leistungsfall vereinbaren.
  • Weiterhin können Sie die Rentenleistung Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung erhöhen, indem Sie Ihren Beitrag jährlich um 1 bis max. 5 % erhöhen. So haben Sie die Möglichkeit, den Wert Ihres Versicherungsschutzes Ihrem steigenden Lebensstandard anzupassen. Der automatischen Anpassung können Sie während der Laufzeit unbegrenzt widersprechen, falls Sie die Erhöhung nicht wahrnehmen wollen.

Wenn Sie gerade auf der Suche nach der passenden Absicherung Ihrer Arbeitskraft sind, ist es sehr wichtig, den Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit genau zu kennen:

 

  • Von einer Berufsunfähigkeit spricht man, wenn ein Arbeitnehmer wegen gesundheitlicher ­Probleme für einen längeren Zeitraum nicht in der Lage ist, seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 % auszuüben. Tritt dieser Fall ein, so greift unsere hier vorgestellte Berufsunfähigkeitsversicherung und es wird – abhängig von den jeweils geltenden Leistungsvoraussetzungen – eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente  in vereinbarter Höhe ausgezahlt.
  • Eine Erwerbs­unfähig­keit ist erst dann gegeben, wenn ein Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht mehr oder nur noch in einem sehr geringen Maße (z.B. weniger als 3 Stunden täglich) berufstätig sein kann. Tritt dies nach Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung ein, so wird dem Versicherten je nach den Leistungsvoraussetzungen des gewählten Versicherungsunternehmens eine monatliche Erwerbsunfähigkeitsrente in zuvor vereinbarter Höhe ausgezahlt.

 

Wichtig: Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung schützt nicht bei Berufsunfähigkeit!

 

Wichtig in diesem Zusammenhang ist: Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist zwar deutlich günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung – da das Risiko, überhaupt nicht mehr arbeiten zu können, glücklicherweise relativ gering ist. Allerdings ist der Eintritt einer Berufsunfähigkeit bei dieser Art der Versicherung nicht mit abgesichert.

Staatliche Unterstützung bei Berufsunfähigkeit

Von staatlicher Seite haben Menschen, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, keinerlei Anspruch auf staatliche Leistungen, wenn sie berufsunfähig werden. Daher ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung einer der wichtigsten Bestandteile Ihrer privaten Absicherung für den Fall, dass Sie langfristig erkranken, einen schweren Unfall erleiden oder einen vorzeitigen Verfall Ihrer Arbeitskraft hinnehmen müssen.

 

Staatliche Unterstützung bei Verlust der Erwerbsfähigkeit

Prinzipiell wird von staatlicher Seite nicht zwischen einer Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit unterschieden. Auch der Begriff "Erwerbsunfähigkeit" spielt in der Gesetzgebung keine Rolle. Man unterscheidet hier lediglich zwischen zwei Graden der Erwerbsminderung, für die eine Erwerbsminderungsrente beantragt werden kann.

 

Voraussetzungen für den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente

Um als Angestellter überhaupt Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente anmelden zu können, müssen drei wesentliche Voraussetzungen gegeben sein:

  • Sie müssen ein ärztliches Gutachten vorweisen, in dem nachgewiesen wird, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, in einem beliebigen Beruf mehr als sechs beziehungsweise drei Stunden täglich arbeiten zu können,
  • müssen mindestens für fünf Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt worden sein,
  • und Sie müssen in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung 3 Jahre Pflichtbeiträge vorweisen können

Entscheidend für die Gewährung einer staatlichen Erwerbsminderungsrente ist,

  • dass Sie keinesfalls mehr in der Lage sind, eine „unbestimmte“ berufliche Tätigkeit länger als sechs Stunden pro Tag auszuführen. In diesem Fall können Sie eine halbe Erwerbsminderungsrente beantragen. (Faustformel: ca. 18 % des letzten Bruttoverdienstes)
  • Können Sie nur noch maximal drei Stunden täglich einer "unbestimmten" Berufstätigkeit  nachgehen, können Sie einen Antrag auf eine volle Erwerbsminderungsrente stellen. (Faustformel: ca. 36 % des letzten Bruttoverdienstes)

Entscheidend bei diesen Formulierungen ist das Wort „unbestimmt“. Das zeigt an, dass es zur Gewährung der Rente nicht genügt, Ihren erlernten oder ausgeübten Beruf erkrankungsbedingt nicht mehr ausüben können – sondern Sie auch nicht dazu in der Lage wären, einen beliebigen anderen Beruf länger als sechs Stunden pro Tag auszuüben.

Ein Beispiel: Eine gut verdienende Feinmechanikerin, die aufgrund einer irreversiblen Handverletzung nicht mehr an der Werkbank arbeiten kann, erhält deshalb noch lange keine Erwerbsminderungsrente – sie könnte ja schließlich immer noch sechs Stunden pro Tag in einem Call-Center arbeiten. Selbst wenn die Mechanikerin aus unserem Beispiel deutlich geringere Einkünfte in Kauf nehmen müsste, läge aus Sicht des Staates bei ihr keine Erwerbsminderung vor.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung der SIGNAL IDUNA gilt weltweit und sichert Sie auch gegen die Folgen von Ereignissen ab, die Ihnen im Ausland widerfahren. Bei Vertragsabschluss müssen nur Ihr Erstwohnsitz und Ihr Lebensmittelpunkt in Deutschland liegen und die Dauer der Auslandsaufenthalte muss beschränkt sein.

 

Übrigens: Bei unserem Tarif SI WorkLife EXKLUSIV-PLUS übernehmen wir die Reise- und Übernachtungskosten bis zu einer festgelegten Höhe, wenn Sie zum Zweck der ärztlichen Feststellung einer Berufs- oder Dienstunfähigkeit nach Deutschland zurückkehren müssen.

Der Grad der Berufsunfähigkeit hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören:

 

  • Erkrankung/Unfall: Der Grad der Berufsunfähigkeit hängt von der Ausprägung und Schwere der Erkrankung bzw. der Unfallfolgen ab – und wie weit diese Einfluss auf den auszuübenden Beruf haben.   
  • Ausgeübter Beruf: Hier wird unterschieden zwischen Haupttätigkeiten (Essenz des Berufs) und Nebentätigkeiten (Tätigkeiten, die mit dem Beruf verbunden sind, aber nicht charakteristisch für ihn sind, z. B. Buchhaltung oder Fahrtätigkeiten). Ausschlaggebend ist, wie stark sich die Krankheit auf diese Tätigkeiten ausübt.  
  • Zeit: Ist es der Person gesundheitlich möglich, ihre Tätigkeiten – rein von der Zeit her – noch zu 50 Prozent auszuüben?  

 

Was „50 Prozent berufsunfähig“ bedeutet, kann somit nicht pauschal beantwortet werden und hängt von vielen individuellen Faktoren ab. 

Eine BU hat immer einen vertraglich vereinbaren Leistungsendtermin. Dieser wird typischerweise auf das Datum gelegt, ab dem Sie voraussichtlich in den Ruhestand gehen und Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Altersvorsorge bekommen. Dies ist ab dem Erreichen der Regelaltersgrenze der Fall – und zwar zumeist am 1. des Monats nach dem 67. Geburtstag. 

 

Ein weiterer Grund für das Ende der BU-Rentenzahlungen ist die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit. Dies kann der Wiedereinstieg in den bisherigen Job sein oder eine neue berufliche Tätigkeit, die zum Beispiel durch eine Umschulung erlernt wurde. Auch bei Tod der versicherten Person endet die Zahlung der BU-Rente.   

Bei Arbeitslosigkeit können Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem fortführen. Werden Sie in diesem Zeitraum berufsunfähig, gilt für die Beurteilung der BU die zuletzt ausgeführte berufliche Tätigkeit vor der Arbeitslosigkeit.

 

Wenn Sie die monatlichen Beiträge für die BU nicht mehr aufbringen können, gibt es zwei Möglichkeiten: Stundung der Beiträge oder vollständige Beitragsfreistellung. 

 

Das gilt bei Stundung der Beiträge:

 

  • Im Stundungszeitraum müssen Sie keine Beiträge zahlen; der Versicherungsschutz bleibt aber voll bestehen. 
  • Maximaler Stundungszeitraum: 24 Monate. 
  • Nach dem Stundungszeitraum müssen Sie die gestundeten Beiträge nachzahlen – entweder auf einmal oder in bis zu 48 monatlichen Raten.  

 

Das gilt für die vollständige Beitragsfreistellung: 

 

  • Sie zahlen keine Beiträge, dafür wird aber die Leistung stark reduziert – und zwar auf eine beitragsfreie BU-Rente. 
  • Die Grundlage für die Berechnung dieser beitragsfreien BU-Rente bildet der Rückkaufswert des Vertrags.  
  • Der Vertrag kann innerhalb von zwei Jahren ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder in Kraft gesetzt werden. Ausgesetzte Beiträge müssen Sie nicht zurückzahlen. 

Es gibt Versicherer, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Beitragsrückgewähr anbieten. In diesem Fall erhalten Sie Geld zurück, wenn Sie während der vereinbarten Vertragsdauer nicht berufsunfähig werden. Diese Rückerstattung entspricht nicht Ihren gezahlten Beträgen, sondern den Überschüssen aus der Kapitalanlage – sie fällt also weit geringer aus, als vielleicht zunächst vermutet.  

 

SIGNAL IDUNA bietet diese Form nicht mehr an, da sie nicht zeitgemäß ist. Eine BU mit Beitragsrückgewähr ist deutlich teurer, das Sparpotenzial gering. Hier gibt es alternative Versicherungsmodelle der Altersvorsorge, die deutlich attraktiver sind, zum Beispiel die private Rentenversicherung. 

Zunächst gilt: Sportarten wie Tennis, Fußball oder viele andere Sportarten, die in der Freizeit ausgeübt werden, sind von vornherein im Versicherungsschutz eingeschlossen und beeinflussen in keiner Weise die Höhe der Versicherungsbeiträge oder Ihren Versicherungsschutz. Es gibt jedoch sportliche Tätigkeiten, die wir als Risikosportarten einschätzen wie z. B.

  • Tauchen,
  • Bergsport,
  • Fallschirmspringen oder
  • Motorradsport

weil mit ihrer Ausführung ein deutlich höheres Verletzungsrisiko verbunden ist, das von unserer Seite geprüft werden muss. Konkret bedeutet das für Sie, dass wir vor Abschluss der Versicherung anhand eines speziellen Fragebogens den Grad der von Ihnen beim Sport eingegangenen Risiken abfragen. Auf dieser Basis entscheiden wir darüber, ob wir Ihnen einen Versicherungsschutz für den Fall einer Berufs- oder Dienstunfähigkeit gewähren können.

Eine BU gehört zu den wichtigsten Versicherungen, deshalb sollte jeder und jede versuchen, eine abzuschließen – auch mit Vorerkrankung. Bei vielen Vorerkrankungen müssen Sie nicht mit einer Ablehnung rechnen, höchstens mit einem Risikozuschlag oder einem Ausschluss. Letzteres heißt: Wenn Sie eine Vorerkrankung haben und diese ausgeschlossen wurde, dann erhalten Sie keine Leistungen, wenn Sie wegen dieser Vorerkrankung berufsunfähig werden. 

Lassen Sie sich in puncto Vorerkrankungen am besten von unseren Expertinnen und Experten beraten – kostenlos und unverbindlich. 

Wenn eine Fachärztin oder ein Facharzt Ihnen eine Berufsunfähigkeit infolge einer Corona-Erkrankung oder Long Covid bescheinigt, erhalten Sie die für diesen Fall vereinbarten Leistungen.

Vielleicht sind Sie bei Ihrer Recherche nach einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung bei anderen Versicherungsunternehmen schon auf den Begriff „abstrakte Verweisung“ gestoßen. Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich eine in der Praxis für Sie sehr nachteilige Vereinbarung, nämlich die, dass Sie

 

  • bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit nicht ohne weiteres die vereinbarte Rente erhalten, sondern stattdessen
  • von der Versicherung auf eine andere Tätigkeit „verwiesen“ werden, also aufgefordert werden, einen anderen Beruf auszuüben, den Sie trotz Ihrer Erkrankung theoretisch noch ausüben könnten.

 

Keine „abstrakte Verweisung“ auf andere Berufe bei der SIGNAL IDUNA

 

Entscheiden Sie sich für einen unserer beiden Berufsunfähigkeits-Tarife, wird es für Sie im Fall einer Erkrankung keine Verweisung auf einen anderen Beruf geben. Die abstrakte Verweisung ist in unseren Vertragsbedingungen explizit ausgeschlossen – Sie werden also nicht auf eine andere Tätigkeit verwiesen, die Sie aufgrund Ihrer Ausbildung und Erfahrung vielleicht noch ausüben könnten.

Nein, bei einem Berufswechsel bleiben Sie weiterhin über Ihren bestehenden Vertrag versichert. Sie müssen Ihren alten Vertrag weder kündigen noch einen neuen abschließen. 

 

Es kann sich trotzdem lohnen, die Einstufung des neuen Jobs prüfen zu lassen. Sollten wir feststellen, dass Ihr neuer Beruf eine günstigere Berufsgruppe ermöglicht, werden Sie entsprechend umgestuft und sparen zukünftig Geld. Das Ganze ist für Sie ohne Risiko. Sollte der neue Job keine Verbesserung zulassen, läuft Ihr Vertrag dann einfach weiter wie bisher. 

SEO-Aspekte bei der Contenterstellung

Was sind Haupt-, Neben- und Proofkeywords?

Ein Keyword bezeichnet einen Suchbegriff, den Nutzer in Suchmaschinen eingeben. In der Suchmaschinenoptimierung ist es entscheidend, zu wissen, welche Begriffe häufig gesucht werden, damit die Zielseiten entsprechend optimiert werden können.

Keywords können auch aus mehreren Wörtern bestehen, teils auch aus ganzen Sätzen. Sie werden immer komplett kleingeschrieben in den Briefings verwendet.

Das angegebene Suchvolumen bezeichnet dazu die durchschnittlichen monatlichen Suchen in Google nach diesem Begriff. Bei Briefings von SIGNAL IDUNA beziehen diese sich, sofern nicht anders angegeben auf Deutschland.

Für eine Zielseite unterscheidet man folgende Keywordgruppen:

  • Hauptkeyword: Die Seite wird primär auf dieses Keyword optimiert, d.h. die Hauptelemente sollen diesen Begriff enthalten und er sollte im weiteren Verlauf in Überschriften und Text häufiger auftauchen. Beispiel: Das Hauptkeyword ist "zahnzusatzversicherung", demnach kann als Title "Zahnzusatzversicherung ab 3,38 €" und als Hauptüberschrift "Zahnzusatzversicherung für Ihren besonderen Schutz" verwendet werden. 
  • Nebenkeywords: Dies sind weitere relevante Begriffe, häufig Synonyme, alternative Schreibweisen oder Erweiterungen des Hauptkeywords. Sie sollen in Nebenüberschriften und im Fließtext vorkommen. Genau wie für das Hauptkeyword soll die Seite auch für die Nebenkeywords in Suchmaschinen möglichst hoch platziert sein. Beispiel: Als Unterüberschriften könnten "Vorteile der Zusatzversicherung für Zähne" oder "Tarife für die Zahnversicherung" eingesetzt werden. 
  • Proofkeywords: Diese Begriffe "beweisen" der Suchmaschine, dass sich die Seite ausreichend mit einem Thema auseinandersetzt. Es sind Wörter aus dem semantischen Umfeld, die bei einer Abhandlung des Themas vorkommen "müssen". Im Gegensatz zu Haupt- und Nebenkeywords soll die Seite für diese Begriffe selbst aber nicht bei Suchmaschinen gefunden werden. Beispiel: Für das Thema Zahnzusatzversicherung müssen die Begriffe "Zahnarzt", "Rechnung", "Implantate" oder "Behandlung" auf der Seite vorkommen.

Was sind Metadaten und welche Funktion haben sie?

Metadaten sind nicht direkt auf der Seite sichtbar, haben allerdings gewichtige Funktion für Suchmaschinen. Im SEO sind insbesondere der Title und die Meta Description von Bedeutung. Sie bilden in den meisten Fällen das sogenannte Snippet – die Vorschau auf die Zielseite im Suchergebnis: 

Title: Private Krankenversicherung (PKV) - Erstklassige Behandlung

Meta Description: Top-Leistungen und faire Tarife: Sichern Sie sich den besten Schutz für Ihre Gesundheit bei SIGNAL IDUNA!

Title und Meta Description werden im Briefing als Orientierung vorgegeben. Der Title ist fest, wohingegen die Meta Description gerne geändert werden darf. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

  • Die Description sollte idealerweise bei ca. 130, maximal 150 Zeichen liegen.
  • Die Keywordverwendung innerhalb der vorgeschlagenen Description sollte beibehalten werden.
  • Die Description soll ansprechend formuliert sein und den Nutzer zum Klicken anregen.

Wie sollen die Keywords auf der Seite verwendet werden?

Grundsätzlich soll der Content für Nutzer, nicht für Suchmaschinen erstellt werden. Es gibt keine feste Vorgabe, wie häufig ein Keyword vorkommen muss, genauso erkennen Suchmaschinen Synonyme mittlerweile relativ zuverlässig.

Es ist daher wichtig, dass sich der Text natürlich liest. Dennoch ist die Keywordverwendung weiterhin wichtig und Folgendes gilt:

  • Im Title muss das Hauptkeyword vorkommen (wird vorgegeben)
  • In der Description sollte das Hauptkeyword und/oder starke Nebenkeywords vorkommen, da diese in den Suchergebnissen gefettet werden und so Klickanreize schaffen.
  • Die Hauptüberschrift sollte ebenfalls das Hauptkeyword enthalten.
  • In untergeordneten Überschriften und im Fließtext sollten die weiteren Keywords sowie auch das Hauptkeyword an passenden Stellen verwendet werden. Hierbei können Synonyme variiert werden.
  • Innerhalb des Keywords können Füllwörter vorkommen, bspw. deckt "Deckungssumme in der Privathaftpflicht" auch das Keyword "deckungssumme privathaftpflicht" ab.

Was ist bei der Contenterstellung sonst noch wichtig?

  • Die Textabsätze sollten nie zu lang sein. Es müssen genug aussagekräftige Zwischenüberschriften vorhanden sein, sodass User beim groben Durchscrollen bereits wissen, welche Themen die Seite behandelt.
  • Wenn es sich anbietet, sollten Bullet Points für wichtige Aussagen/Daten verwendet werden.
  • Zusammenhängende, strukturierte Daten können auch in Tabellen aufbereitet werden.
  • Im Text gerne mit Fettungen arbeiten, vor allem für Kernaussagen. Die gefetteten Elemente sollten hintereinander gelesen die wichtigste Information vermitteln.
  • An geeigneten Stellen Platz für ergänzende Bilder oder Videos lassen.
  • Die aufgeführten Konkurrenzseiten sollen als Inspiration dienen. Es dürfen keinesfalls Passagen von dort übernommen werden, auch soll der Aufbau nicht komplett einer Wettbewerbsseite entsprechen.

 

Corporate Language

Tonalität

Die Tonalität von Texten leitet sich aus den drei Markenwerten der SIGNAL IDUNA ab. 

Menschlich 

Bei SIGNAL IDUNA steht der Mensch im Mittelpunkt. Dass wir offen, wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen, zeigt sich auch in der Sprache. 

  • Wir sprechen die Lesenden direkt an. 

  • Wir sprechen aus Perspektive der Lesenden. 

  • Wir formulieren aktive, dynamsiche Texte. 

  • Wir nutzen Verben, statt Nomen. 

  • Wir formulieren positiv. 

  • Wir reduzieren Fremdwörter und Fachbegriffe. 

  • Wir vermeiden Abkürzungen in der Kundenkommunikation. 

Bei gängigen Abkürzungen kann bei erstmaliger Nennung die Abkürzung in Klammern hinter das ausgeschriebene Wort gesetzt und danach dann die Kurzform weiterverwendet werden. 

Aufmerksam

Das Leben verläuft nicht linear oder planbar. Wir sind für alle Eventualitäten gewappnet und ein starker sowie verlässlicher Partner. Das wird wir nicht nur durch unsere Angebote zum Ausdruck, sondern auch durch unsere Sprache gezeigt. 

  • Wir setzen wichtige Informationen an den Anfang. 

  • Wir reduzieren uns auf eine relevante Hauptbotschaft. 

  • Wir lockern unsere Texte auf – auch visuell, z.B. mit Zwischenüberschriften und Aufzählungszeichen oder unter Verwendung grafischer Elemente. 

  • Wir bleiben nach Möglichkeit durchgängig bei einer Wortwahl. 

  • Wir vermeiden Füllwörter und Floskeln. 

 

  • Wir vermeiden lange, komplizierte Sätze. 
  • Wir vermitteln klare Informationen.

 

Mutig 

Wir sind offen für Veränderungen, hinterfragen den Status quo, treiben neue Ideen voran – und scheuen uns nicht davor, Haltung zu zeigen. Das drückt sich auch in der Sprache aus. 

  • Wir formulieren selbstbewusst. 

  • Wir sprechen Klartext; ehrliche und sofort verständliche Informationen. 

  • Wir vermeiden den Konjunktiv.

 

  • Wir nutzen junge Wörter und eine lockere Sprache, wenn es in den Kontext passt.

Ansprache 

Ganz allgemein kann zwischen dem "Du" als eher vertrauliche Ausdrucksform und dem "Sie" als eher höfliche Ausdrucksform gewählt werden. Da alles, was im Namen von SIGNAL IDUNA publiziert wird, einen geschäftlichen Hintergrund hat, ist in der Regel die Höflichkeitsform zu verwenden.

Das heißt: Grundsätzlich siezen wir in der Kommunikation mit (potenziellen) Kundinnen und Kunden.

Ausnahme: Social Media und im Arbeitgebermarketing.

Geschlechtergerechte Sprache und Gendern

Gemäß unserer Unternehmens- und Markenwerte streben wir bei SIGNAL IDUNA eine inklusive Sprache an, die allen Menschen gerecht wird – unabhängig davon, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen.

  • Symmetrische und neutrale Sprache sowie Paarformen sind ausdrücklich gewünscht.

  • Wir verwenden keine Gender-Trennungen.

Achtung: Rechtssicherheit

Bei einigen Begriffen im Versicherungsalltag muss Rechtssicherheit gewährleistet werden, daher gilt:

  • Nicht alle Begriffe sollten in der neutralen Form gegendert werden (statt "Versicherungsnehmende" verwenden wir "Versicherungsnehmerin" oder "Versicherungsnehmer". 

  • Einzelne Begriffe sind im generischen Maskulinum gesetzt (bspw. "Arbeitgeberzuschuss" statt "Arbeitgeberinnen- und Arbeitgeberzuschuss" sowie Produktbausteine und -Bezeichnungen wie "Fahrer-Schutz" und "Inhaberausfall-Versicherung"). 

Schreibregeln

Generell: In Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion folgen wir den Empfehlungen des Dudens.

Schreibregel

So geht’s

So nicht

Generell: Unsere Texte sind modern, locker und verständlich – nicht „typisch Versicherung“ (Achtung: Auf unserer Website gibt es einige Texte, die diesen Anspruch noch nicht erfüllen). 

Unseren Markennamen schreiben wir in Versalien und möglichst ohne Artikel.

SIGNAL IDUNA

die Signal Iduna

Wenn wir unsere Marke erwähnen, nutzen wir die dritte Person Singular.

„SIGNAL IDUNA bietet Ihnen günstige Tarife.“

„Wir als SIGNAL IDUNA bieten Ihnen günstige Tarife.“

Wir sprechen Lesende direkt an und stellen sie in den Mittelpunkt.

„Sie erhalten einen Code.“

„Wir senden Ihnen einen Code zu.“

Wir sprechen aus Perspektive der Lesenden.

„Welche Versicherungen kann ich von der Steuer absetzen?“

„Welche Versicherungen lassen sich von der Steuer absetzen?“

Wir vermeiden Passivkonstruktionen und formulieren aktiv.

„Sie erhalten Ihren Versicherungsschein.“

„Der Versicherungsschein wird Ihnen zugesendet.“

Wir nutzen lieber Verben als Substantive (wenn möglich).

„Wir bearbeiten Ihren Antrag innerhalb von drei Wochen.“

„Die Bearbeitung Ihres Antrags nimmt drei Wochen in Anspruch.“

Wir formulieren positiv.

„Wir buchen die Beiträge monatlich von Ihrem Konto ab.“

„Die monatliche Zahlungsweise ist nicht durch Überweisung möglich.“ 

Wir vermeiden Fremdwörter und Fachbegriffe und schreiben laienverständlich. Wenn wir Fachbegriffe einführen, erklären wir sie.

Endalter

das Alter der versicherten Person zum vereinbarten Ablauftermin

Wir erklären Abkürzungen bei erstmaliger Nennung. Im weiteren Verlauf des Textes können wir dann die Abkürzung nutzen.

„Die Risikolebensversicherung (RLV) gibt es in drei Tarifen.“

„Die RLV gibt es in drei Tarifen.“

Auch geläufige Abkürzungen wie „z. B.“ schreiben wir möglichst aus. Ausnahme: in Tabellen oder Grafik. Bitte auf das Leerzeichen zwischen „z.“ und „B.“ achten (genauso bei „u. a.“, „v. a.“ etc.)

„Dieser Tarif ist zum Beispiel bei Familien sehr beliebt.“

„Dieser Tarif ist z.B. bei Familien sehr beliebt.“

Wir vermeiden Füllwörter und Floskeln. 

„Das ist für alle Beteiligten die beste Lösung.“

„Im Endeffekt ist das für alle Beteiligten wohl die beste Lösung.“

Wir vermeiden lange, komplizierte Sätze und vermitteln eine klare Botschaft.

Wir formulieren selbstbewusst.

„Hohe Renditechancen, ständige Verfügbarkeit und Geld-zurück-Garantie – all das bietet Ihnen der Garantie-Brief von SIGNAL IDUNA.”

„Nicht selten der Normalzustand für Sparer: risikoreiche Anlagen, mangelhafte Flexibilität oder geringe Renditechancen.“

Wir vermeiden den Konjunktiv.

„Bitte füllen Sie dieses Formular aus.”

„Sie müssten dieses Formular ausfüllen.”

Datum: Wir vermeiden Führungsnullen und schreiben Monat und Jahr aus.

6. Januar 2023

06.01.23

Uhrzeiten: Stunden und Minuten trennen wir durch einen Punkt.

15.45 Uhr

15:45

Zahlen von null bis zwölf schreiben wir aus.

Zwei Versicherungen

2 Versicherungen

Ausnahme: Bei höheren Zahlen, exakten Mengenangaben, Vergleichen sowie in Grafiken oder Tabellen verwenden wir Ziffern.

  • 2,1 Millionen Euro Umsatz
  • 22 Monate
  • Die Kennzahl stieg von 5 auf 9 Prozent.

Bei Zahlen ab 1.000 setzen wir einen Tausenderpunkt.

2.000 Personen

2000 Personen

Wir schreiben „Prozent“ im Fließtext aus. Lediglich bei Grafiken, in Tabellen bzw. im Prozentvergleich erfolgt die verkürzte Schreibweise (%). Bitte das Leerzeichen nach der Zahl beachten! Gilt genauso für Währungen, z. B. „Euro“ etc.

  • 20 Prozent
  • 20 % (in Grafik)
  • 50 Euro
  • 50 € (in Grafik)
  • 20 %
  •  
  • 50 €
  •  

Wir unterscheiden zwischen Bindestrich und Spiegelstrich – und achten darauf, das richtige Zeichen zu nutzen.

„Wir freuen uns auf Ihren Anruf – rund um die Uhr.“

„Wir freuen uns auf Ihren Anruf - rund um die Uhr.“

Zusammengesetzte Wörter koppeln wir mit Bindestrich durch.

  • Win-win-Situation
  • Content-Strategie / Contentstrategie
  • Win win Situation
  • Content Strategie

Ausnahme: Wenn wir zusammengesetzte Wörter mit dem Markennamen bilden, koppeln wir nicht durch.

  • Die SIGNAL IDUNA Zentralen in Hamburg und Dortmund
  • SI Zentralen
  • Die SIGNAL-IDUNA-Zentralen in Hamburg und Dortmund
  • SI-Zentralen

 

Wir vermeiden Ausrufezeichen, weil sie als Anschreien verstanden werden können.

Nach Doppelpunkt schreiben wir groß weiter, wenn ein ganzer Satz folgt, und klein, wenn kein ganzer Satz folgt.

  • „Die Lösung ist klar: Ein neues Smartphone muss her.“
  • „Die Lösung: ein neues Smartphone.“

 

Wir nutzen die im Deutschen üblichen An- und Abführungszeichen.

„ … “

» … «  

" … "  

Ausführliche Informationen zu den Modulen

Gehen wir gemeinsam durch die einzelnen Sektionen der Produktseite und schauen auf die konkrete UX-Handlungsempfehlungen für die inhaltliche Gestaltung:

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Produktbühne (Hero / Stage)

Headline-Gestaltung (Strikte Vorgabe):

  • Nutze als Hauptüberschrift (H1) ausschließlich die offizielle Produktbezeichnung.

Beschreibungstext / Subtext (Strikte Vorgabe):

  • Beschränke dich im Hero-Bereich auf genau 3 prägnante Stichpunkte (Bullet Points) mit den wichtigsten Verkaufsargumenten (USPs).
  • Halte diese Punkte extrem kurz, aktivierend und nutzenorientiert.
  • WENN vorhanden, gib den Preis an mit Hilfe des Price-Badges

Visuelle Gestaltung & Bildauswahl:

  • Zeige ein emotional ansprechendes Bild, das das Produkt unterstützt.
  • Empfehlung: Vermeide abstrakte Symbolbilder. Zeige echte Menschen in ihren authentischen Lebenswelten.

Kognitive Entlastung & Scannability:
Drei Bullet Points sind die magische Zahl der Informationsverarbeitung (Rule of Three). Nutzer lesen im Web selten Fließtext im Hero; sie scannen. Die Beschränkung sorgt für sofortige Informationsaufnahme ohne visuelle Überforderung.

 

Zielgruppen-Breite:
Durch die 3 unterschiedlichen USPs können gezielt verschiedene Bedürfnisse unserer Kundschaft gleichzeitig angesprochen und abgeholt werden.

 

Kognitive Konsistenz & SEO:
Die exakte H1-Produktbezeichnung sichert die Wiedererkennbarkeit (Suche/Navigation) und stärkt das Google-Ranking.

 

Mobile First:
Kurze Stichpunkte statt Fließtext verhindern auf dem Smartphone ein endloses Verschieben des Contents nach unten (Fold-Optimierung).

 

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Zentrale Ankernavigation

Aufbau & Struktur:

  • Biete klare, übersichtliche Sprungmarken (Ankerpunkte) zu den Hauptsektionen der Seite an.

Verbindliche und Standard-Ankerpunkte (In dieser Reihenfolge als Beispiel):

  • Wann sinnvoll? (Bedarf klären)
  • Für wen und warum sinnvoll? (Zielgruppeneignung)
  • Leistungen (Mehrwert & Schutzumfang)
  • Kosten (Preistransparenz)
  • FAQ (Häufige Fragen & Einwandbehandlung)
  • INDIVIDUELLE Produktpunkte sollte sinnvoll 

Erweiterung durch optionale/individuelle Punkte:

  • Integriere bei Bedarf individuelle Punkte sinnvoll in den bestehenden Kontext, wenn es das Produkt erfordert.
  • Beispiele für sinnvolle Zusätze: „Kundenfeedback“ (Social Proof) oder spezifische Vertiefungs-Sektionen bei komplexen Erklärungsbedarfen (z. B. „Zusatzinfos“ oder „Tarifstufen“ bei der Privaten Krankenversicherung).
  • Platziere diese Zusätze logisch zwischen den Standard-Ankerpunkten, ohne die gelernte Reihenfolge der Kernpunkte (z.B. FAQ immer am Ende) komplett aufzubrechen.

Erwartungskonformität & Flexibilität:
Die Mischung aus festen Ankerpunkten und flexiblen, produktspezifischen Zusätzen bedient sowohl das Bedürfnis nach schneller Standard-Orientierung als auch den Informationsbedarf bei komplexen Versicherungsprodukten (z. B. PKV).

 

Social Proof & Vertrauensaufbau:
Ein optionaler Ankerpunkt für „Kundenfeedback“ lenkt den Nutzer gezielt auf echte Bewertungen, was die emotionale Abschlussbereitschaft nachweislich stärkt.

 

Kognitive Konsistenz (Mental Models):
Auch bei individuellen Erweiterungen bleibt das Grundgerüst für den Nutzer vertraut und wiedererkennbar.

 

Mobile First:
Gerade bei komplexen Produkten mit viel Inhalt (z. B. PKV) ist die präzise Anker-Führung auf dem Smartphone der wichtigste Schutz vor Absprüngen durch Informationsüberlastung (Information Overload).

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Quick Summary (Optionale Infobox)

Aufbau & Inhalt:

  • Nutze diese standardisierte Infobox, um die Essenz der Produktseite (Worum geht es? Was ist der größte Vorteil?) extrem komprimiert und übersichtlich zusammenzufassen.

Einsatz & Steuerung (Strikte Vorgaben):

  • Rein optional: Schätze als Autor ab, ob das Produkt diese schnelle Zusammenfassung benötigt oder ob die Informationen besser konventionell im Content-Verlauf (z. B. durch Fließtext) aufgebaut werden.
  • Exklusivität (Maximal 1x pro Seite): Platziere diese Komponente ausschließlich EIN MAL auf der gesamten Produktseite (vorzugsweise weit oben). Eine mehrfache Nutzung verwässert den Wert und die visuelle Kraft dieser Übersichtskomponente völlig.

Erwartungskonformität & Flexibilität:
Die Mischung aus festen Ankerpunkten und flexiblen, produktspezifischen Zusätzen bedient sowohl das Bedürfnis nach schneller Standard-Orientierung als auch den Informationsbedarf bei komplexen Versicherungsprodukten (z. B. PKV).

 

Social Proof & Vertrauensaufbau:
Ein optionaler Ankerpunkt für „Kundenfeedback“ lenkt den Nutzer gezielt auf echte Bewertungen, was die emotionale Abschlussbereitschaft nachweislich stärkt.

 

Kognitive Konsistenz (Mental Models):
Auch bei individuellen Erweiterungen bleibt das Grundgerüst für den Nutzer vertraut und wiedererkennbar.

 

Mobile First:
Gerade bei komplexen Produkten mit viel Inhalt (z. B. PKV) ist die präzise Anker-Führung auf dem Smartphone der wichtigste Schutz vor Absprüngen durch Informationsüberlastung (Information Overload).

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Einleitungstext (inkl. optionalem Siegel & Zielgruppenfokus)

Der Einleitungstext (Core):

  • Beschreibe das Produkt kurz und verständlich.
  • Beantworte klar und selbstbewusst das „Warum“: Warum braucht der Kunde dieses Produkt und welchen exklusiven Mehrwert bietet ihm die SIGNAL IDUNA (z. B. exzellenter Service, schnelle Regulierung).

Gütesiegel & Auszeichnungen (Optional):

  • Wenn vorhanden, binde renommierte Testsieger-Siegel (z. B. Stiftung Warentest, Focus Money) direkt neben oder unter dem Einleitungstext ein.
  • Praxis-Tipp: Nutze Siegel sparsam und nur, wenn sie aktuell und für das Produkt hochrelevant sind.

Flexible Einbindung: 

  • Sollte mit Hilfe einer Infobox eine gute Übersicht die Aufgabe des initalen Einleitungstext erfüllen, ist ein Einleitungstext nicht nötig. Wichtig bei der Entscheidung ist die Länge der Information, die dem Nutzer übermittelt werden soll.

Social Proof & Trust UX (Vertrauensaufbau):
Unabhängige Siegel sind im Versicherungskontext der stärkste Hebel für Glaubwürdigkeit. Sie reduzieren das subjektive Risiko des Kunden beim Abschluss spürbar.

 

Value Proposition (Wertversprechen):
Die klare Begründung („Warum SI“) differenziert das Angebot vom Wettbewerb und verankert den Qualitätsanspruch der Marke im Kopf des Nutzers.

 

Mobile First:
Halte den Einleitungstext kurz (max. 3–4 Zeilen Fließtext). Auf mobilen Displays wirkt Text extrem gestreckt; zu lange Absätze führen hier schnell zum Abbruch des Leseflusses.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Key Visual / Infografik (Optional)

Einsatz-Kriterium (Strikte Vorgabe):

  • Nutze eine Infografik nur dann, wenn sie den Produktnutzen nachweislich verständlicher und schneller erklärt als reiner Text.
  • Sie muss professionell, selbsterklärend und visuell sauber strukturiert sein.
  • Folge bei der Einstellung von Infografiken unserer Guidance 

Gestaltung & Barrierefreiheit (Strikte Vorgaben):

  • Keine Fließ-Texte in Grafiken: Die Überschrift der Sektion darf niemals Teil der Bilddatei sein. Nutze dafür immer die standardisierte AEM-Section Row Headline.
  • Achte darauf, dass Wörter und Icons innerhalb der Grafik ausreichend groß und kontrastreich sind.

Mobile-First-Herausforderung:

  • Klassische, starre Infografiken funktionieren auf Smartphones oft gar nicht, da Texte unlesbar klein werden. Gestalte Infografiken so, dass sie entweder responsiv umbrechen oder auf mobilen Geräten durch eine saubere, akkordeon-basierte Text-Bild-Alternative ersetzt werden.

Kognitive Entlastung (Fogg Behavior Model):
Bilder und strukturierte Grafiken werden vom Gehirn 60.000-mal schneller verarbeitet als Text. Eine gute Grafik senkt die mentale Hürde, sich mit komplexen Versicherungsbausteinen auseinanderzusetzen.

 

Dual-Coding-Theorie:
Die Kombination aus Text (Hör-/Lesekanal) und unterstützender Grafik (visueller Kanal) sorgt für eine deutlich tiefere Verankerung der Produktvorteile beim Kunden.

 

Barrierefreiheit & SEO-Konformität:
Durch die Trennung von Überschrift (HTML-Text) und Grafik bleibt die Sektion für Screenreader lesbar und für Suchmaschinen (SEO) optimal indexierbar.

Video-Einbindung (Optional)

Technische Umsetzung (Zwingende Vorgabe):

  • Binde Videos ausnahmslos über die „Embed“-Komponente ein.
  • Verbot: Nutze für Erklärvideos auf Produktseiten nicht die standardmäßige Asset-Videokomponente, da diese die aktuellen Anforderungen zur Barrierefreiheit (WCAG) noch nicht erfüllt.

Inhaltliche Anforderungen:

  • Halte Videos kurz, dynamisch und fokussiert (optimal: unter 90 Sekunden).
  • Stelle sicher, dass das Video auch ohne Ton (z. B. durch Untertitel) voll verständlich ist.

Barrierefreiheit (WCAG-Konformität):
Die Embed-Komponente stellt sicher, dass Tastatursteuerung, Screenreader-Unterstützung und Untertitel-Optionen sauber funktionieren, sodass kein Nutzer ausgeschlossen wird.

 

Nutzerspezifische Informationsaufnahme:
Ein Video bedient den Nutzertyp, der sich lieber passiv-audiovisuell berieseln lässt, anstatt aktiv zu lesen. Das steigert die Verweildauer (Dwell Time) und senkt die Absprungrate.

 

Mobile First:
Videos laden mobil oft hohe Datenmengen. Die Embed-Komponente sorgt für ein optimiertes Nachladen (Lazy Loading), damit die Ladezeit auf dem Smartphone nicht leidet.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Pro- & Contra-Liste (Optional)

Inhaltliche Gestaltung:

  • Fasse extrem prägnant zusammen, was die stärksten Argumente für das Produkt sind (Pro) und für wen oder in welchen Situationen es weniger geeignet ist (Contra).
  • Nutze diese Sektion auch, um die wichtigsten Voraussetzungen und harten Anforderungen des Produkts (z. B. bestimmte Ausschlusskriterien) ehrlich offenzulegen.

Verhältnis & Glaubwürdigkeit (Strikte Vorgabe):

  • Achte auf ein ausgewogenes Verhältnis der Argumente (optimal: 3 bis maximal 5 Punkte pro Seite).
  • Vermeide Ungleichgewichte: Ein Verhältnis von z. B. 8 Pro- und nur 1-2 Contra-Punkten wirkt auf den Nutzer sofort unglaubwürdig, überheblich und rein vertriebsgetrieben.

Tonalität:

  • Formuliere die Contra-Punkte nicht destruktiv, sondern konstruktiv und beratend (z. B. „Nicht geeignet, wenn Sie bereits über Ihren Arbeitgeber abgesichert sind“ statt „Kein Schutz bei bestehenden Verträgen“).

Trust UX & Radikale Transparenz:
Ehrlichkeit im Verkaufsprozess baut maximales Vertrauen auf. Wenn wir offen sagen, was unser Produkt nicht kann, glaubt uns der Kunde die Pro-Argumente umso mehr.

 

Kognitive Entlastung & Frictionsreduktion:
Der Nutzer muss sich die potenziellen Haken eines Tarifs nicht mühsam aus dem Kleingedruckten zusammensuchen. Wir präsentieren sie ihm proaktiv auf dem Silbertablett, was das Unsicherheitsgefühl minimiert.

 

Bedarfs-Match (Fehlberatung verhindern) – wenn möglich:
Durch die klare Nennung von Ausschlusskriterien selektiert sich die Zielgruppe vor. Das spart wertvolle Ressourcen im Vertrieb und senkt die Stornoquote im Nachgang (MOMENTUM 2030).

 

Mobile First:
Nutze kurze, einzeilige Bullet Points. Auf mobilen Endgeräten sollten Pro und Contra untereinander (statt nebeneinander) fließen, um die Lesbarkeit zu sichern.

 

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Tarifrechner & Input-Felder (Einstieg über der Tabelle)

Eingabefelder (Strikte Vorgabe):

  • Die Tarifrechner-Inputfelder sind je nach Produkt vordefiniert und können NICHT über den Autoren geändert werden.
  • Vergewissere dich, dass du bevor du die Struktur der Tabelle anpasst, auch das richtige Produkt ausgewählt hast – 1. Produkt auswählen, 2. Tabelle anpassen.

Hinweis: Die Beitragsrechner und dynamischen Tariftabellen werden derzeit in Kooperation mit MoOnlAb entwickelt und stehen noch nicht zur Verfügung.

Fogg Behavior Model (Ability):
Je einfacher und schneller ein Nutzer ein Formular ausfüllen kann (geringe mentale und zeitliche Hürde), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er die gewünschte Handlung ausführt.

 

Kanal-Schnittstelle & Wahlfreiheit:
Die nahtlose Kopplung von Rechner und Tabelle ermöglicht dem Nutzer ein interaktives, selbstbestimmtes Vergleichen.

Tarifvarianten & Leistungsvergleich (Tariftabelle)

Begrenzung (Die „Goldene 3“):

  • Biete maximal 3 Tarifvarianten an (z. B. gängige, leicht verständliche T-Shirt-Größen zur Leistungsassoziation: Kompakt/M, Komfort/L, Premium/XL).
  • Spaltentitel müssen extrem klar und visuell präsent hervorgehoben sein.

Nutzerzentrierte Inhaltsreduktion:

  • Reduziere Leistungselemente in der Tabelle konsequent auf das, was den Kunden wirklich interessiert (Nutzenperspektive), nicht das, was juristisch oder rein businessrelevant ist.
  • Details via Info-I-Button: Nutze Info-Icons (Tooltip-Trigger), damit tiefergehende Tarifdetails nur bei explizitem Bedarf eingeblendet werden.
  • Akkordeons für Zusatzbausteine: Verpacke optionale Zusatzleistungen oder komplexe Spezifikationen in ein- und ausklappbare Akkordeons, um die Tabelle schlank zu halten.

Hick'sches Gesetz (Entscheidungsparalyse):
Mehr als 3 Tarife überfordern das Gehirn und führen zu einem Kaufabbruch (Anxiety of Choice).

 

Progressive Disclosure (Schrittweise Offenlegung):
Indem Detailinfos standardmäßig ausgeblendet sind, wird die kognitive Belastung drastisch reduziert, ohne dass wertvolle Informationen verloren gehen.

 

Kognitive Konsistenz:
Die Analogie zu gelernten Größen (M, L, XL) hilft dem Nutzer, das Leistungsniveau der Tarife ohne langes Studium sofort intuitiv zu erfassen. Falls eine andere Terminologie eingebunden wird, achte darauf, dass sie konsistent über alle Produkte hinweg in den Tabellen auftaucht, um den Nutzern die Wiedererkennung zu ermöglichen.

Zwei-Wege-Call-to-Action Area (CTA) (Abschluss-Schnittstelle)

CTA Area:

  • Nutze diese speziell gestaltete CTA Area, um den Call-to-Actions maximales visuelles Gewicht zu verleihen.
  • Integriere ein unterstützendes Icon (das die Handlung symbolisiert) und eine aktivierende Kurzbeschreibung.
  • Titel und Kurzbeschreibung dient dazu, den Kunden emotional noch einmal abzuholen, ihm letzte Zweifel zu nehmen (z. B. „In nur 5 Minuten zum optimalen Schutz – jederzeit kündbar“) und ihn aktiv zur empfohlenen Handlung zu animieren. 

Vordefinierte Texte und CTA-Labels: 
Titel, Kurzbeschreibung sowie CTA-Labels sind via Placeholder vordefiniert und sollten nur in Notfälllen individuell angepasst werden. Je konsistenter die CTA-Area dargestellt wird, umso größer ist der Wiedererkennungswert.

Fogg Behavior Model (Motivation):
Damit eine Handlung stattfindet, braucht es neben der Einfachheit (Ability) auch ausreichende Motivation. Das Zusammenspiel aus Icon, beruhigender Kurzbeschreibung (Einwandbehandlung) und klarem Button fungiert als der perfekte finale Auslöser (Trigger).

 

Visuelle Verstärkung & Framing:
Die optisch hervorgehobene Area lenkt den Blick des Nutzers gezielt auf die Abschlussoptionen und erhöht die Klickwahrscheinlichkeit (Conversion Rate) signifikant.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Individuelle Zusatzbausteine (Unterhalb der Tariftabelle)

 

OPTIONAL: Diese Rubrik soll zukünftig mit in die Tariftabelle einintigriert werden um als Kunde flexibel Tarifzusatzbausteine in die Berechnung hinzuzufügen. Bis zur Entwicklung können optional die Zusatzbausteine unterhalb der Tabelle mit Hilfe von Minitexten je nach Anzahl transparent und übersichtlich dargestellt werden.

Platzierung & Status (Strikte Vorgabe):

  • Platziere diese Sektion immer unterhalb der Tariftabelle.
  • Stelle die Bausteine visuell absolut unmissverständlich als optionale, freiwillige Erweiterungen dar, um den Kunden nicht zu überfordern.

Einsatz von Minitext-Komponenten:

  • Nutze für die Darstellung die AEM-Minitext-Komponenten.
  • Unterstütze die Kernaussage wahlweise mit klaren, verständlichen Piktogrammen (Icons), um die visuelle Erfassbarkeit zu steigern.

Verlinkung & Tiefe:

  • Binde bei Bedarf eine Verlinkung zu einer detaillierten Beratung am Ende der Sektion (über die Section Row via CTA-Button) ein.

Cross-Selling & Warenkorb-Optimierung (MOMENTUM 2030):
Gezielte, logisch platzierte Zusatzoptionen steigern den Umsatz pro Kunde, ohne aufdringlich zu wirken.

 

Kognitive Entlastung:
Durch die Platzierung unterhalb der Haupt-Tarifentscheidung wird verhindert, dass der Nutzer im kritischen Conversion-Moment abgelenkt oder verwirrt wird.

 

Social Proof & Vertrauensaufbau:
Das Gefühl, sich einen Schutz flexibel und maßgeschneidert zusammenstellen zu können, erhöht die gefühlte Kontrolle und Zufriedenheit beim Nutzer.

Layout & Text-Länge (Symmetrie-Regeln)

Layout-Symmetrie (Strikte Vorgabe):

  • Nutze im Best-Case 3 oder Elemente nebeneinander in einer Reihe (Section Row 4-4-4)
  • Visuelle Ruhe: Halte die Textlänge (Zeilenanzahl) bei allen Elementen nahezu identisch. Vermeide unbedingt unterschiedliche Textlängen (Content-Size-Stufen), da dies das visuelle Layout unruhig und unprofessionell wirken lässt.

Fokussierter Content (Strikte Vorgabe):

  • Schreibe maximal einen einzigen, fokussierten Satz pro Baustein.
  • Beschränke dich rein auf den konkreten Nutzvorteil.
  • Verbot: Keine tiefen Erklärungen, Details oder rechtlichen Bedingungen in diesen Boxen platzieren! Diese gehören in die Detailseiten oder Infotexte.

Ästhetik-Benutzerfreundlichkeits-Effekt:
Ein optisch absolut symmetrisches, sauberes und "aufgeräumtes" Design wird von Nutzern automatisch als vertrauenswürdiger, professioneller und einfacher in der Handhabung wahrgenommen.

 

Scannability (F-Layout):
Kurze 1-Satz-Texte kombiniert mit Icons erlauben dem Nutzer ein extrem schnelles, müheloses Scannen der Optionen im Vorbeiscrollen.

 

Mobile First:
Auf Smartphones brechen diese 3 Spalten in eine saubere, vertikale Liste um. Kurze Sätze verhindern hier ein endloses, mobiles Strecken der Seite.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Beitragszusammensetzung (Optional – je nach Produktsituation)

Einsatz-Kriterium (Produktabhängig):

  • Nutze diese Sektion nur bei komplexen Premium-Produkten (wie der Privaten Krankenversicherung - PKV), bei denen die Kostenstruktur einen Erklärungsbedarf hat.
  • Schätze als Autor ab, ob diese Aufschlüsselung dem Kunden echten Mehrwert bietet oder ob die Information verkürzt in einer anderen Sektion besser aufgehoben ist – oder gar ingnoriert werden kann.

Inhaltliche Gestaltung:

  • Erkläre in einfacher, absolut verständlicher Sprache, wie sich der Beitrag zusammensetzt (z. B. Risikoanteil, Alterungsrückstellungen, Verwaltung).
  • Schlage aktiv die Brücke zur Lebenssituation des Kunden: Erkläre kurz und prägnant, warum dieser Beitrag genau zu seiner aktuellen Lebensphase passt.
  • Mögliche Komponenten wie das Preisbeispiel könnten bei der Erklärung helfen.

Darstellungs-Regel (Strikte Vorgabe):

  • Halte die Übersicht extrem kurz, komprimiert und auf den Punkt.
  • Vermeide mathematische Formeln oder tiefstes Aktuar-Fachchinesisch.

Radikale Transparenz & Trust UX:
Versicherungen gelten oft als „Blackbox“. Eine proaktive, ehrliche Kostenaufschlüsselung signalisiert Fairness, baut tiefes Vertrauen auf und nimmt dem Kunden die Angst vor versteckten Gebühren.

 

Kognitive Entlastung & Fogg Model:
Indem wir komplexe mathematische Tarifstrukturen in einfache, logische Bausteine übersetzen, nehmen wir dem Kunden die mentale Hürde. Er versteht den Preis und die Abschlussbereitschaft steigt.

 

Sinnstiftung & Relevanz (Bedarfs-Match):
Der Kunde erkennt sofort den direkten Gegenwert für sein Geld (z. B. „Hier spare ich fürs Alter an“), was den gefühlten Nutzen des Produkts massiv steigert.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Zentrale Service Area (Strategische Platzierung)

Platzierung & Konsistenz (Strikte Vorgabe):

  • Integriere diese Area auf absolut jeder Produktseite an nahezu derselben Position (im unteren Drittel der Seite, direkt nach den produktbezogenen Tarifdetails).
  • Die gewohnte Platzierung sorgt für ein gelerntes Navigationsmuster.

Gestaltung mittels interaktiver Kacheln:

  • Nutze für die Service Area eine seperate Section mit der Highlight-Background-Farbe.
  • Jede Kachel muss ein klares Icon, eine kurze, nutzenfokussierte Überschrift und einen direkten CTA-Link enthalten, daher nutze die Xperience Fragments, um Contentabweichungen zu vermeiden.

Inhaltliche Ausrichtung & Priorisierung:

  • Fokus 1 (Konzern-Priorität): Bewerbe aktiv die Benutzung der digitalen Services Kundenportal und App.
  • Fokus 2 (Vertriebskanal): Binde den direkten Absprung zum exklusiven Vertrieb (ADP / Beratersuche) ein.
  • Fokus 3 (Produktspezifisch): Ergänze bei Bedarf 1–2 Kacheln für Services, die für das konkrete Produkt extrem wichtig sind (z. B. „Rechnung einreichen“ bei der PKV oder „Schaden melden“ bei der Hausrat).
  • Fokus 4 (optional): Für mehr Transparenz in Richtung digitale Services können in einer weiteren Service Area Kundenportal und App Registrierung hinterlegt werden – NUR wenn es der Content zulässt und es nicht zu wiederholend wirkt.

Konzernstrategie MOMENTUM 2030 (Digitalisierung):
Die aktive Platzierung steigert die Registrierungsrate im Kundenportal und die App-Nutzung signifikant. Das senkt langfristig die Servicekosten (Self-Service-Quote) und erhöht die Kundenbindung.

 

Kognitive Konsistenz (Mental Models):
Dadurch, dass der Servicebereich auf jeder Produktseite an der exakt gleichen Stelle im gleichen Design erscheint, weiß der Kunde instinktiv, wo er digitale Services und Hilfe findet, egal auf welcher Seite er sich befindet.

 

Omnichannel-Exzellenz:
Wir verbinden die digitale Welt (App/Portal) nahtlos mit der physischen Welt (persönlicher Berater vor Ort) und bieten dem Kunden maximale Flexibilität.

 

Mobile First:
Kacheln eignen sich hervorragend für mobile Touchscreens. Sie bieten auf dem Smartphone große, leicht mit dem Daumen bedienbare Klickflächen (Fitts'sches Gesetz), was Frustration und Fehlklicks verhindert.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

WENN Kundenfeedback vorhanden ist, sollte es platziert werden!

Kundenfeedback / Reviews (Optional)

Einsatz-Kriterium:

  • Binde diese Sektion ein, sofern echtes, verifiziertes Kundenfeedback für das Produkt vorhanden ist.

Inhaltliche Anforderungen & Tonalität:

  • Zeige echte Stimmen, die in einfacher Alltagssprache und ehrlichen Worten sprechen. Vermeide glattgebügelte Marketingtexte.
  • Fokussiere auf Bewertungen, die praktische Erfahrungen, konkrete Lebenssituationen und den spürbaren Nutzen beschreiben (z. B. die Erleichterung nach einer schnellen, unkomplizierten Schadensregulierung).
  • Zeige transparent auf, welche Produktmerkmale besonders geschätzt werden.

Darstellung:

  • Nutze die Testimonial Komponente als klares Wiedergabeelement
  • Versuche lange Kundenfeedback-Blöcke zu vermeiden (auch wenn sie positiv sind), um die Rubrik textlich nicht in die Länge zu ziehen.

Social Proof (Soziale Bewährtheit):
Menschen orientieren sich am Verhalten anderer. Kundenbewertungen genießen als „Earned Media“ statistisch gesehen ein weitaus höheres Vertrauen als reine Werbe- und Herstellerangaben.

 

Risikoreduktion & Trust UX:
Echte Erfahrungsberichte senken das subjektive Kaufrisiko und bauen tiefe Vorurteile gegenüber der „undurchsichtigen“ Versicherungswelt ab.

 

Empathie & Emotionale Erleichterung:
Die Schilderung realer Schadensfälle und deren Lösung transportiert echte Emotionen und macht das abstrakte Sicherheitsversprechen der SIGNAL IDUNA greifbar.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

FAQ (Häufige Fragen) (Verbindliche Pflicht-Sektion)

Struktur & Technik (Strikte Vorgabe):

  • Nutze für die Fragen und Antworten ausnahmslos AEM-Akkordeon-Komponenten (ausklappbare Zeilen).

Inhaltliche Gestaltung:

  • Platziere hier klassische, typische und produktspezifische Fragen unserer Kunden.
  • Formuliere die Antworten extrem präzise, leicht verständlich und in maximal 2–3 Sätzen.
  • Nutze diese Sektion gezielt zur spezifische Produktfragen und Einwandbehandlung (z. B. „Ab wann kann ich mich privat versichern?" , „Wie schnell erhalte ich mein Geld?“, „Kann ich täglich kündigen?“).

Progressive Disclosure (Schrittweise Offenlegung):
Die Akkordeons verhindern ein optisches Überladen der Seite. Der Nutzer sieht nur die Fragen und steuert selbst, welche Antworten er aktiv ausklappen möchte. Das spart enorm viel kognitive Energie.

 

Fogg Behavior Model (Abbau von Ängsten/Fears):
Unklarheiten erzeugen beim Nutzer ein Gefühl der Handlungsunfähigkeit (Freeze). Das Beantworten der brennendsten Fragen direkt vor dem Abschluss nimmt die Angst und erhöht die Handlungsbereitschaft (Ability).

 

Entlastung des Kundenservice:
Indem wir typische Fragen bereits auf der Produktseite transparent beantworten, reduzieren wir das Aufkommen von einfachen Service-Anrufen und -Mails.

 

Mobile First:
Auf dem Smartphone sind Akkordeons die absolute Wunderwaffe: Sie halten die Seite ultrakurz und verhindern mühsames, endloses Scrollen, während alle Detailinfos dennoch nur einen Fingertipp entfernt sind.

Sektion / Komponente

Inhalt & Tiefe

UX Principles & Business Goals

Ratgeber-Linkübersicht (Unterster Seitenbereich)

Inhaltliche Ausrichtung:

  • Präsentiere hier eine gezielte Auswahl von spezifischen Ratgeber-Artikeln rund um das jeweilige Produkt.
  • Der Fokus dieser Artikel liegt nicht auf dem Verkauf, sondern auf nützlicher Aufklärung, Best Practices, Erfahrungen von Bestandskunden sowie alltagsnahen Tipps und Tricks.

Gestaltung & Technik (Strikte Vorgabe):

  • Nutze für die Darstellung die AEM-Komponente Article Slider.
  • Artikel werden nach Aktualität sortiert

Tonalität:

  • Durch die Brücke zum Ratgeber geben wir den Kunden die Möglichkeit, aus der verkaufsorientierten Produktwelt in die Menschlichkeit und Nahbarkeit der SI einzutauchen und das SIGNAL IDUNA-Versprechen des „Füreinander Da-Seins“ auszuprobieren.

Inbound- & Content-Marketing-Effekt:
Indem wir dem Nutzer wertvolle Informationen schenken, ohne sofort eine Gegenleistung (Abschluss) zu verlangen, greift das psychologische Prinzip der Reziprozität (Gegenseitigkeit). Das stärkt die Markenpräferenz enorm.

 

Brand Trust (Menschlichkeit & Nahbarkeit):
Wir positionieren uns als empathischer Begleiter und Experte in der Lebenswelt des Kunden, was das Vertrauen in die Marke SIGNAL IDUNA nachhaltig festigt.

 

SEO-Stärkung (Internal Linking):
Die themenrelevante, interne Verlinkung zwischen der harten Produktseite und den informativen Ratgeber-Artikeln ist ein starker Hebel für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

 

Mobile First:
Der Article Slider ist für mobile Displays optimiert. Nutzer können die Artikel-Karten auf dem Smartphone spielerisch und platzsparend mit dem Daumen horizontal durchwischen (Swipe-Interface).

Die 5 Kernaufgaben einer Produktseite

Behalte diese strategischen Ziele bei jeder inhaltlichen Pflege im AEM im Hinterkopf:

Online-Verkauf (Direct Sale)

  • Die Aufgabe: Den Nutzer durch transparente Informationen und überzeugende Argumente direkt zum Online-Abschluss führen.
  • Deine Praxis: Halte den Einstieg in den Tarifrechner barrierefrei und platziere die Tariftabelle mit Abschluss/Lead CTA Area  zentral wiedererkennend auf jeder Produktseite .

Lead-Generierung (Beratungs-Einstieg)

  • Die Aufgabe: Qualifizierte Anfragen für eine persönliche und individuelle Beratung vor Ort generieren.
  • Deine Praxis: Biete die persönliche Beratersuche als gleichwertige, vertrauensvolle Alternative zum Online-Abschluss an, ohne den Nutzer einzuschränken.

Kundenbindung (Cross- & Up-Selling)

  • Die Aufgabe: Bestandskunden gezielt über passende Zusatzprodukte und sinnvolle Tarif-Erweiterungen informieren.
  • Deine Praxis: Platziere nützliche Produktempfehlungen erst im unteren Seitenbereich, um das primäre Nutzeranliegen nicht zu stören.

Digitale Portal-Gewinnung (Service-Platzierung)

  • Die Aufgabe: Die Registrierung für unsere digitalen Kanäle (z. B. Kundenportal & App) aktiv bewerben.
  • Deine Praxis: Nutze das standardisierte Service-Modul auf grauem Hintergrund, um die Vorteile der digitalen Services transparent aufzulisten.

Sofortige Orientierung (Value Proposition)

  • Die Aufgabe: Dem Nutzer in den ersten Sekunden klar beantworten, ob dieses Produkt exakt zu seinem Bedarf passt.
  • Deine Praxis: Bringe die wichtigsten Produktvorteile (USPs) prägnant auf den Punkt und vermeide unverständliches Fachchinesisch.